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Durch Digitalität zum personalisierten Lernen – Schule weiter entwickeln

Steckbrief
‣ nächster Start 25.05.2021
‣ Anmeldesschluss 19.05.2021
‣ Dauer 6 Online-Seminartage (halbtags),
40 Zeitstunden (inkl. Selbstlernphasen)
‣ Kosten 370 EUR
‣ Teilnehmerzahl maximal 40 Personen
Termine

Alle Termine finden in der Zeit von 13:00 Uhr - 17:00 Uhr statt

  • 25.05.2021
  • 26.05.2021
  • 09.09.2021
  • 10.09.2021
  • 05.10.2021
  • 06.10.2021

Kursgrundlage:

Die Corona-Pandemie hat eine große Welle der Veränderung für die digitale Schulentwicklung hervorgebracht. Die notwendigen lernkulturellen Veränderungen verlangen nach einer Neugestaltung personalisierter Lernsituationen und Antworten auf altbekannte Fragen: Wie muss sich “Schule” lernkulturell aufstellen, damit sie ihren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der nächsten Generationen leisten kann? Was verstehen wir unter “zukunftsfähig” und wie kommen wir als Institution Schule zu zukunftsfähigem Handeln? Neue Inhaltsbereiche und neue Formen der Prozessgestaltung setzen eine Verzahnung einer zeitgemäßen Lernkultur mit einer neuen zeitgemäßen Arbeitskultur voraus.

 

Struktur und Aufbau:

  • Gesamtaufwand 40 Unterrichtsstunden
  • 6 Online-Seminartage (halbtags)
  • 2 Selbstlernphasen (online)

 

Ziel des Kurses: 

Wir vermitteln Ihnen Wissen, um die Planung und Gestaltung von Lernprozessen mit digitalen Medien innerhalb von Schule und unter dem Anspruch einer Bildung in einer digital geprägten Welt zu entwickeln. Ob in Präsenz oder Distanz, ob analog oder digital ob während oder nach der Pandemie - im Zentrum steht das einzelne Kind, der einzelne Jugendliche und die Frage nach der zeitgemäßen Pädagogik und Didaktik. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Chancen dieser ungewöhnlichen Zeit nutzen und die Eckpfeiler für eine Schule im 21. Jahrhundert heute setzen können. Durch den Einsatz eines Moodle-basierten Lernmanagementsystems (LMS) erproben Sie kollaboratives Arbeiten im Team. 

 

Zielgruppe:

Der Kurs wendet sich an (erweiterte) Schulleitungen, aber auch Koordinator*innen oder mandatierte Lehrer*innen, die den Zeitgeist nicht nur nutzen möchten, um Digitalisierungsvorhaben umzusetzen, sondern ihre schulische Lern- und Arbeitskultur grundlegend überdenken und in partizipativen Prozessen nachhaltig weiterentwickeln möchten.

 

Teilnahmebescheinigung:

Über die Teilnahme am Kurs stellen wir Ihnen eine Teilnahmebescheinigung aus.

 

Bewerbung:

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie den AGBs und den Datenschutzhinweisen des Vereins „Wissenschaftliche Weiterbildung an der TU Dortmund e.V.“ zu. 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 40 Personen. Bei einer Anmeldung von mehr als 40 Personen erfolgt die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Zeitpunkt des Eingangs der vollständigen Personendaten, die im Rahmen der Anmeldung benötigt werden.

 

Modul-Übersicht:

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Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit grundlegenden Aspekten zum Thema Digitalisierung und der Bedeutung des Arbeitsfeldes Bildung in der digitalen Welt. Im Zentrum stehen außerdem selbstreflektierende Fragen wie zum Beispiel: Wie stelle ich mir die Zukunft von Lernen und Unterricht in einer guten Schule im 21. Jahrhundert vor? Wie etabliere ich personalisiertes Lernen als Ziel von Schul- und Unterrichtsentwicklung? Wie nutzen wir die Möglichkeiten der Digitalität für unsere pädagogische Weiterentwicklung und wie gestalten wir zeitgemäß unsere Informations- und Kommunikationsprozesse?

Die erste Selbstlernphase gliedert sich in insgesamt drei Teile. Die Teilnehmenden reflektieren gemeinsam das erste Onlinemodul und filtern die für Sie zentralen Schlüsselbotschaften und Leitsätze. Daran anknüpfend beschäftigen Sie sich mit verschiedenen didaktischen Modellen, die Hilfestellungen auf dem Weg zum Personalisierten Lernen bieten, und reflektieren diese anhand ihrer eigenen Praxis. Abschließend nehmen Sie eine didaktische Positions- und Zielbestimmung für ihren Kontext vor.

Auf der Basis der Theorie U wird in diesem Modul die eigene Rolle fokussiert, um - auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen - Handlungsoptionen in der Gegenwart und für die Zukunft zu erkennen. Nur wer sich selbst als selbstwirksam empfindet wird auch andere für die Transformation schulischen Lernens und Arbeiten in der Gesellschaft der Digitalität begeistern können. Im Mittelpunkt steht hier die Reflexion der eigenen (Führungs-)Persönlichkeit und die Frage, wie und mit welchen Tools auch in Kollegien der Prozess des wirkungsorientierten Wandels angestoßen werden kann.

Auch die zweite Selbstlernphase gliedert sich in insgesamt drei Teile. Die Teilnehmenden reflektieren gemeinsam das zweite Onlinemodul und filtern die für Sie zentralen Schlüsselbotschaften und Leitsätze. Basierend auf Ihren schulspezifischen Projektplanungen und mit Hilfe des Instruments der Wirkungstreppe lernen Sie sowohl die Stufen als auch die einzelnen Elemente der Wirkungslogik in einen kausalen Zusammenhang zu bringen. Eine Definition und Identifikation Ihrer genauen Zielgruppe erfolgt zuvor mittels einer Personaübung.

Schulentwicklung unter Einbindung aller primären und sekundären schulischen Akteure zu gestalten ist eine komplexe Aufgabe. Dafür gibt es kein Patentrezept aber agile Methoden, die helfen diese Komplexität handhabbar zu machen. Neben der Vorstellung und Erprobung eines flexiblen Planungstools - jenseits von klassischem Projektmanagement - und den Kernideen des Rahmenwerks Scrum wird ein Schwerpunkt dieses Moduls das Design Thinking sein. Ziel ist neben einer Erweiterung des methodischen Repertoires auch, eine andere, das agile Mindset kennen zu lernen und bezogen auf die eigene schulische Arbeitskultur zu reflektieren. Die vorgestellten Tools können modular an die aktuelle Situation der einzelnen Schule angepasst werden.



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Kontakt

Lena Lieblang
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

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