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Start in die Lehre: Workshops 2021

Dienstag, 21. September 2021

Mein Start in die Lehre


Gemeinsamer Kick-off-Workshop

Start in die Lehre: Workshop

Mein Start in die Lehre – Lehre kompetenzorientiert planen und vorbereiten

Julia Gerber (Hochschuldidaktische Trainerin)

Sie starten in den nächsten Wochen in Ihre Lehre – das ist eine spannende und zugleich herausfordernde Angelegenheit. Mit diesem Kick-off-Workshop möchten wir Sie bei der Grobplanung Ihrer Lehrveranstaltung(en) unterstützen. In einem einführenden interaktiven Vortrag werden Sie die Bedeutung der Abstimmung der drei zentralen Elemente "Lernziele – Lernaktivitäten – Prüfungen" kennenlernen und sich mit dem Verständnis von "Kompetenzorientierung" und dessen Transfer auf Ihre Lehre auseinandersetzen.

Im Rahmen von Peergruppentreffen werden Sie an Tag 1 intendierte Lernergebnisse Ihrer Lehrveranstaltung erarbeiten. An Tag 2 diskutieren Sie Besonderheiten der verschiedenen Fachlehrkulturen im Hinblick auf die Gestaltung der Lehre und Ihre Rollen als Lehrende.


Mittwoch, 22. September 2021

Vom Lernziel zur Lehr- und Lernhandlung


Workshop 01

Start in die Lehre: Workshop

Aktive Lehrveranstaltungsplanung für nachhaltiges Lernen

Daniel Al-Kabbani (Creaversity, Paderborn)

Der Schlüssel für nachhaltiges Lernen liegt darin, Studierende in die aktive Auseinandersetzung mit einem Thema zu bringen. Die Erwartungshaltung sowohl von Lehrenden als auch von Studierenden besteht häufig jedoch darin, dass Wissen "verzehrfertig" serviert wird. Diese Erwartungshaltung aufzubrechen ist nicht trivial, aber es ist möglich. Aktivierende Lehrmethoden tragen ihren Anteil dazu bei, jedoch müssen diese auch in ein durchdachtes Lehrkonzept eingebunden werden, damit sie zum Tragen kommen. Wenn grundlegende didaktische Aspekte bei der Planung berücksichtigt werden, kann die passive Lehrveranstaltung zur aktiven Lernveranstaltung werden – in Präsenz, digital oder als Blended Learning-Veranstaltung.

Nach der Teilnahme an diesem Workshop können Sie ausgewählte Lehrmethoden für Einstieg, Hauptteil und Abschluss von Lehrveranstaltungen zielführend planen und anleiten, indem Sie relevante Einflussfaktoren in Ihrer Lehrveranstaltung identifizieren, die aktives Lernen erleichtern oder verhindern, die methodischen Anforderungen Ihrer eigenen Lehrveranstaltung reflektieren und aktivierende Methoden entsprechend relevanter Kriterien (insbesondere im Hinblick auf die Lernziele) auswählen und einsetzen.


Workshop 02

Start in die Lehre: Workshop

Aktivierende Lehre für aktives Lernen – on- und offline

Dagmar Schulte (Werknetz, Siegen)

Aktive, motivierte und engagierte Studierende mit der Bereitschaft und Fähigkeit zum Selbststudium sind angesichts der Notwendigkeit zur Online-Lehre "gefragter" denn je. Im Workshop bearbeiten wir möglichst pragmatisch und bezogen auf die eigene Lehre sowie immer mit Blick auf die Umsetzbarkeit in Online-Formaten unter anderem folgende Fragen: Wie können Studierende zum aktiven Lernen angeregt werden (zu Beginn der Veranstaltung, während der Erarbeitungsphasen, bei Inputs und in Schlusssituationen)? Wie können verschiedene Sozialformen (Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit sowie Plenum) sinnvoll kombiniert werden? Wie können asynchrone Phasen des Selbststudiums mit Präsenzlehre oder synchronen Videokonferenzen überzeugend verbunden werden? Wie können unterschiedliche Teilgruppen von Studierenden beteiligt werden? Wie kann man auf unterschiedliche Hemmschwellen bei der aktiven Beteiligung in der Veranstaltung aufgrund sozialkulturell unterschiedlicher Lernverhalten eingehen?

Nach dem Workshop sind Sie in der Lage – mit jeweils explizitem Bezug zur Online-Lehre – didaktische Ziele der Aktivierung der Lehre zu formulieren, zielbezogen und entsprechend ihrer Rahmenbedingungen Verfahren, Gestaltungsoptionen und Methoden zu erarbeiten und einzusetzen sowie Probleme und Bedingungen für die Organisation und Anmoderation von Verfahren und Methoden zu diskutieren und zu reflektieren.


Workshop 03

Start in die Lehre: Workshop

Projektbasiertes Lernen = hohe Aktivierung der Studierenden

Dr. Frauke Stenzel (Hochschuldidaktik, Ostfalia Hochschule)

Lehr/Lern-Settings, die auf Projekten basieren, zeichnen sich dadurch aus, dass die Studierenden selbstständig komplexe Aufgaben meist in Gruppen bearbeiten. Von der Planung über die Durchführung bis hin zur Präsentation des Ergebnisses müssen die Lernenden unterschiedliche Anforderungen meistern. Neben einer Anwendung von erlernten Inhalten können sich die Studierenden mit diesen Lernmethoden auch neue Inhalte erschließen. Dabei werden verschiedene Kompetenzen gestärkt, wie z.B. Handlungskompetenz, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und kritisches Denken.

Für das projektbasierte Lernen gibt es verschiedene didaktische Methoden, wie z.B. forschendes Lernen, Problem-Based Learning (PBL) oder agile Lehr-/Lernmethoden, die in diesem Workshop kurz vorgestellt werden. Danach werden wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung wichtig sind. Und natürlich werden Sie auch Zeit und Gelegenheit haben, an Beispielen aus Ihrer eigenen Lehre zu arbeiten.


Workshop 04

Start in die Lehre: Workshop

Moderieren in der Präsenz- und Online-Lehre. Lehrgespräche initiieren – Diskussionen zielführend moderieren

Eva-Maria Schumacher (constructif, Hagen)

Ziel guter Lehre ist die Aktivierung Studierender. Dabei kommt den Lehrenden die Rolle zu, Aktivierung zu fördern und Beiträge Studierender inhaltlich zu strukturieren. In diesem Workshop werden Elemente der Moderation vorgestellt und in die eigene Präsenz- und Online-Lehre transferiert. Dabei werden besonders Lehrgespräche und Diskussionen im Zentrum stehen und wie sie für den Einstieg, im Hauptteil und den Ausstieg gestaltet werden können.

In diesem Workshop trainieren Sie Moderationsstrategien und transferieren sie in die eigene Präsenz- und Online-Lehre. Sie können im Anschluss an den Workshop passende Fragestellungen entwickeln, Gesprächsstrategien und Methoden einsetzen und wissen, wie Sie Beiträge und Ergebnisse sichern und dokumentieren können.

Diese Methoden erarbeiten wir uns im Rahmen von Kurzinputs, Gruppenarbeit, Diskussionen und kollegialem Austausch.

Donnerstag, 23. September 2021

Hochschuldidaktik aufgefächert


Workshop 05

Start in die Lehre: Workshop

ARS – der Publikumsjoker für kleine und große Veranstaltungen

Iris Neiske (E-Learning, Universität Paderborn)

Mit Hilfe von Abstimmungssystemen, auch Audience Response Systeme (ARS) genannt, ist es möglich, anonymes Feedback von den Studierenden zu erhalten. ARS ermöglichen, dass sich – auch in großen Veranstaltungen – alle Studierenden einbringen können. So können Sie Ziele wie z.B. Aktivierung der Studierenden, Abfrage des Verständnisses und Feedback des Lernstandes sowie Gamifizierung erreichen. Im Workshop erarbeiten wir, wie Sie ARS zielgerichtet in Ihrer Lehre einsetzen können. Ich stelle Ihnen verschiedene ARS vor, die Sie in einer Arbeitsphase mit eigenen Fragen bestücken und anschließend mit der Gesamtgruppe ausprobieren. Dabei werden wir die Vor- und Nachteile der verschiedenen ARS beleuchten.


Workshop 06

Start in die Lehre: Workshop

Barrierefreie Hochschullehre

Dr. Carsten Bender (DoBuS, TU Dortmund)
Dr. Birgit Drolshagen (DoBuS, TU Dortmund)

Ca. 11% der Studierenden müssen im Studium zusätzliche Herausforderungen in Zusammenhang mit Behinderung oder chronischer Erkrankung bewältigen. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der aktuellen Situation von Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung – und mit unserer Rolle als Lehrende bei der Entwicklung der TU hin zu einer Hochschule für Alle. Wie können wir Lern- und Prüfungsbedingungen so gestalten, dass beeinträchtigte Studierende gleiche Chancen im Studium haben? Wie können wir unsere Lehre und unsere Materialien so konzipieren, dass sie barrierefrei sind? Welche Unterstützungsangebote gibt es an der TU für diese Planung? Gemeinsam entwickeln wir Beispiele dafür, wie wir die Belange und den Bedarf behinderter und chronisch kranker Studierender in der Lehre und bei Prüfungen berücksichtigen und Lernbedingungen schaffen können, die eine chancengleiche Teilhabe ermöglichen. Ebenso wollen wir auch Denkanstöße für den generellen Umgang mit schwierigen Situationen geben.


Workshop 07

Start in die Lehre: Workshop

Digitale Werkzeuge in der Lehre

Andrea Martin & Volker Mattick (itmc, E-Learning Service Team, TU Dortmund)
Dr. Markus Jahn (Bereich Hochschuldidaktik, TU Dortmund)

Der Workshop bietet einen Einblick in die an der TU Dortmund verfügbaren Werkzeuge zur digitalen Unterstützung von Lehren und Lernen sowie ihre Einsatzmöglichkeiten in Lehrveranstaltungen. Wir thematisieren dabei, wie Sie digitale Tools nutzen und konfigurieren und wie Sie digitale Werkzeuge didaktisch sinnvoll in der Hochschullehre einsetzen. Im Mittelpunkt steht die Lernplattform Moodle mit folgenden Leitfragen: Welche "Aktivitäten" und "Materialien" gibt es? Wozu eignen sie sich in der Lehre? Welche Vor- und Nachteile bzw. Stärken und Schwächen haben sie? Welchen Mehrwert bieten sie? Welche "Aktivitäten" und "Materialien" sind für Ihre eigene Lehre interessant? Ergänzend werden wir Ihnen die Funktionalitäten weiterer Werkzeuge, wie Confluence, Zoom oder Mentimeter, vorstellen und mit Ihnen gemeinsam in den Kontext der Lehre einordnen. Anschließend haben Sie Gelegenheit, Ihre eigenen Lehrveranstaltungen zu überarbeiten, indem Sie passende digitale Werkzeuge in Ihre Konzeptionen einbinden.


Workshop 08

Start in die Lehre: Workshop

Feedback als Teil der Lehr-/Lernhaltung – Einsatz in der und Methoden für die Lehre

Julia Gerber (Hochschuldidaktische Trainerin)

Feedback ist das Recht, sich weiterzuentwickeln! Mit dieser Idee möchte ich mit Ihnen im Workshop das Thema Feedback in der Lehre beleuchten. Was ist Feedback eigentlich in Abgrenzung zu Bewertung? Wie formuliere ich Feedback so, dass es die studentischen und die eigenen Lernprozesse unterstützt? Wozu möchte ich eigentlich Feedback geben und bekommen? All diese Fragen haben zum einen mit der Auswahl von Feedbackmethoden zu tun – und davon gibt es viele – zum anderen aber auch mit einer gewissen Haltung und Art der Kommunikation. Beides werden wir im Workshop thematisieren, diskutieren und ausprobieren.


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